Suche

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein blauer Brief signalisiert: die Versetzung ist gefährdet. In der Hoffnung es doch noch zu schaffen, strengt der Schüler sich an. Der Arzt hat eine niederschmetternde Diagnose. In der Hoffnung auf Heilung lässt die Patientin sich auf eine qualvolle Behandlung ein. Die Eheleute haben sich voneinander entfremdet, die Ehe ist gefährdet. In der Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft suchen sie Hilfe. Was bleibt ist die Frage: Wie wird es ausgehen? Im Blick auf die Zukunft mischen sich Hoffnung und Sorge. „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, sagt man und meint damit: Egal, wie schlecht die Lage ist: Man bleibt
bis zum Ende zuversichtlich, dass sie sich zum Guten wenden wird. Die Hoffnung stirbt eben zuletzt. Aber mal ehrlich: So hoffnungsfroh stimmt mich der Spruch „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ nicht. Denn er sagt ja, dass die Hoffnung stirbt! Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber auch sie wird sterben. Wie alles sterben wird.

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn ich nur bei dem bleibe, was ich mit meinen Augen sehe, dann gewinnt im Leben am Ende doch immer der Tod! Am Ende gewinnt immer der, der alles beendet, was mir wichtig und wertvoll ist. Aber Gott sei es gedankt: Das ist nur so, wenn ich mich an dem ausrichte, was ich mit den Augen wahrnehme. Richte ich mich dagegen an den Verheißungen Jesu aus, steht am Ende allen Lebens nicht der Tod, sondern die Hoffnung. Die Hoffnung, die zuletzt auch nicht stirbt! Die Hoffnung, die darauf vertraut, dass Gott die Versprechen, die Jesus gegeben hat, einlösen wird. Zum Beispiel dieses:

„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben.“ (Joh 11,25f)

Christlicher Glaube ist Hoffnungsglaube. Er vertraut darauf, dass Gott am Ende nicht das Leben vom Tod verschlingen lässt, sondern dass Gott in Tod und Auferstehung seines Sohnes den Tod besiegt hat. Darauf hoffe ich! Und diese Hoffnung entspringt nicht meinem Wunschdenken, sondern hat einen festen Anhaltspunkt: Jesus Christus. Durch seine Auferweckung von den Toten haben Christenmenschen eine „lebendige Hoffnung und Aussicht auf ein unzerstörbares, unbeflecktes und unverderbliches Erbe, das im Himmel aufbewahrt ist für euch.“ (1. Petrus 1,3f) Dass diese Hoffnung von uns immer mehr Besitz ergreift wünsche ich mir.

Martin Schreiber, Pfr. in der Ev.-Ref. Kirchengemeinde Neunkirchen

... dann Teig d...
Mehr Musik
Anspiel
Band
JuGo: „Er gehör...
Abendgottesdien...
Zuerst das Hähn...
Ausstellung
Natürlich mit M...
letter from hea...
Daniel Harter u...
Was ist da?
Technik
letter from hea...
Band

Tageslosung

Tageslosung von Freitag, 07. August 2020
Der HERR wird Zion wieder trösten.
Aus großer Todesnot hat er uns errettet und wird er uns erretten; auf ihn haben wir unsere Hoffnung gesetzt.

Schon gelesen?

Ich glaube, hilf meinem Unglauben

Die Erkrankung des Sohnes stellte sein Gottvertrauen auf eine harte Probe. Nicht heilbar – so die Auskunft der Ärzte. Ihre Kunst war am Ende und seine Kraft allmählich auch. Wenn sein Kind besinnungslos krampfte,
erlebte der Vater nur noch die eigene nackte Ohnmacht. So ging es schon viel zu lange. Wie sollte es weiter gehen? Wer kümmert sich, wenn er und seine Frau alt werden? Wieviel Mut hat es den Vater dann wohl gekostet, zu den Jesusleuten zu gehen mit der Bitte zu helfen. Schließlich waren die doch ganz nah dran an dem fremdartigen Wunderheiler. Wenigstens die Kirche muss doch einen Ausweg kennen. Wie enttäuscht wurde er aber, als auch die nichts ausrichten konnte gegen das Ungemach. In dem Moment der tiefsten Enttäuschung begegnet ihm Jesus selbst. Der lockt ihn, das Unmögliche und das ganz Verwegene mitten im Ausweglosen zu denken.

Weiterlesen ...